Samstag, 30. Juni 2007

Coober Pedy


Am 29.06.07 sind wir morgens um 2am in Coober Pedy angekommen. Unsere Unterkunft hieß Opal Cave und unser Schlafsaal Bedrock. Man stelle sich einen riesigen Felsen vor, welcher ausgehöhlt worden ist und einfach Matratzen an die Wand gehängt worden sind.
Die Stadt ist sehr klein und besteht aus einer Hauptstrasse an der die ganzen wichtigen Anlaufpunkte wie der Supermarkt, die Pizzeria, Kunstgalerie und Schmuckgeschäfte sind. An diesem Ort haben wir 2 Nächte verbracht um einerseits unsere Seele mal baumeln zu lassen und andererseits um die Stadt uns etwas länger einwirken zu lassen.
Am Abend sind wir dann in einen der zwei Pubs um mal zu erleben wie die einheimischen ihr Feierabend verbringt. Es ist unglaublich wie viele doch in dem Pub waren und das so genannte „social life“ ist auch nicht zu verachten. Hier kennt wirklich jeder jeden und es ist wie eine große Familie.
Durch ein Tipp der einheimischen sind wir dann in den ‚United Club’ gegangen. Hier trifft sich der ganze Ort, wenn die Pubs am Freitag Abend um 12am zu machen.
Hier haben wir beim einem Tischtennismatch, ja in einem Club, weitere einheimische kennen gelernt. Leider kann ich mich nur noch an die Namen Kamal (Bosnier) und Sophia (Griechin) erinnen. Beide haben ein Restaurant in Coober Pedy und sie fühlen sich hier genau so wohl wie jemand auf dem Lande in Deutschland. Nach dem auch der Club um 2.30am geschlossen hat, hat uns Kamal noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir noch über Gott und die Welt geredet haben.
Am Morgen des 30.06.07 haben wir unseren Ford Falcon noch mal aufgetankt und fahren nun als nächsten Punkt zum Uluru (Ayers Rock).

Donnerstag, 28. Juni 2007

Port Augusta


Am Morgen um ca 2am angekommen, haben wir uns gleich in die Betten des Flinders Motels geschmissen. Nach einem sehr kurzen schlaf haben wir dann mal ein Blick auf die Ortschaft geworfen. Hier leben ca 14000 Einwohner. Eigentlich ist es ja eine Kleinstadt. Alles sieht sehr gemächlich vorzugehen. Immerhin gibt es hier ein riesen Coles, BigW und ein Woolworth.
Zur Mittagszeit habe ich mir einen Rundgang im Wadlata Ouback Centre gegönnt. Hier konnte ich mir ein Bild davon machen, wie sich alles mit der Zeit, im Hinblick auf die Entwicklung der Landschaft und der Entwicklung der Bevölkerung, entwickelt hat. Danach ging es zu einer Rundfahrt zu den Flinders Ranges. Erste Stadt war Quorn, dann Wilmington in der wir uns einen Chicken Schnitzel gegönnt haben. Die Schnitzel gab es in einem Pub, wahrscheinlich im einzigen dieser Ortschaft. Diese Ortschaft war ein winziges nest, in dem wohl nur die Farmer der Umgebung mal durchfahren, wenn sie etwas vom Butcher brauchen. Der letzte Halt war dann am Alligator Gorge. Dies ist der südlichste Teil der Flinders Ranges. Hier haben wir einen kleinen 2 Std walk gemacht, bei dem wir durch die Canyons gewandert sind. Absolut Atemberaubend die Landschaft.
Zum Abend hin sind wir wieder in Port Augusta angekommen. Hier haben wir dann unseren Reservekanister und unsere Gasflasche befüllen lassen. Letzter Kaffee beim McDonald’s und die Fahrt nach Coober Pedy kann beginnen.In Port Augusta konnten wir zum ersten Mal Aboroginies zwischen der Bevölkerung sehen. In Melbourne hat man sie leider nur in einem betrunkenen Zustand sehen können.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Kangaroo Island

In der Nacht mit der Ferry angekommen haben wir uns auf den Weg nach Kingscote gemacht. Hier haben wir in einem Motel übernachtet, welches mit allem erdenklichen ausgestattet war. Küche, Klima, Waschmaschine, Wohnzimmer mit TV und zwei Schlafzimmern.
Unser erste Stopp war Emu Bay, hier gibt es einen 5km langen weißen Sandstrand.
Bei der Cliffords Honey Farm haben wir, seiner Reinheit wegen sehr bekannten, Honig probiert. Hier gab es auch das sehr bekannte Honey Ice.
Danach ging es zu den Seal Lions, welche am Seal Bay anzutreffen sind. Leider sind ihre Anzahl mit den Jahren auf ein Minimum gesunken. Als wir sie antrafen, waren sie nach ihrer 3 Tages Jägerei so erschöpft, dass sie wieder 3 Tage zum ausruhen brauchen. Ach ja, im Moment ist Paarungszeit, daher waren sehr viele Weibchen auch schwanger.
Little Sahara nennt man auf Kangaroo Island die Sanddünen, welche ein Traum einer Landschaft darstellen.
Ein kleiner Stopp bei den Koalas und ab zum Cape du Couedic, wo es neben dem Leuchtturm auch die Admirals Arch gibt. Hier tummeln sich hunderte Robben, welche sehr schön anzusehen aber nicht wirklich schön zu riechen waren.

Dienstag, 26. Juni 2007

Beginn unseres Road Trips








Am Morgen des 25.06. habe ich alle Jungs aufgesammelt. Ich wollte noch ein Paket nach Deutschland verschicken. Leider hat es länger als geplant gedauert und unsere Abfahrt von Melbourne hat sich von 9am auf 12pm verschoben.
Die Fahrt nach Adelaide war eher nicht so spektakulär. Wir hatten freie Fahrt und sind nur an ganz kleinen Dörfern und großen Weidefelder vorbeigefahren.


In Adelaide haben wir uns im YHA Backpackers niedergelassen und haben am 26.06. die Stadt etwas erkundet. Adelaide ist eher eine Stadt der Ruhe aber sehr schön für einen Walk. Die Stadtparkanlage ist sehr gut angelegt und die University of Adelaide liegt schön direkt am Murray River.


Nächster Stopp nach einer Mittagspause bei Glenelg ist Kangaroo Island. Hierfür haben wir die Tickets für die Fähre und die Unterkunft im ‚Island Court’ beim Visitor Centre in Adelaide gebucht.

Sonntag, 24. Juni 2007

RoadTrip

Nun ist es endlich soweit. Morgen früh um 9Uhr geht unser RoadTrip mit Denis, Marco und mir an Bord unseres Ford Falcon los.


Als kleinen Überblick, hier unsere Route:


Fahren werden wir erst nach Adelaide, wo wir auch Kangaroo Island besichtigen werden. Danach fängt das Erlebnis OUTBACK an. Die Fahrt geht dann zum Uluru, Alice Springst und dann rüber nach Cairns. Für diesen Teil der Route haben wir uns mal ca 2 Wochen vorgenommen.

In 4 Wochen wollen wir dann von Cairns nach Sydney fahren und vielleicht in einer weiteren Woche dann von Sydney nach Melbourne. Dass alles wird sich aber noch zeigen.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Es kommen wieder gemütlichere Zeiten...


Endlich sind alle Examen geschafft. Egal was andere behaupten, ein Vollzeitstudium im Ausland hat es insich. Man muss viel mehr private Zeit opfern als in Deutschland und die Examen waren auch kein Zuckerschlecken. Vorteil ist, in Deutschland ist man gewohnt unter Zeitdruck zu arbeiten und da kommt einem die Zeit hier etwas zu lange vor aber was bringt einem die Zeit, wenn man nicht mehr Wissen hat :-).
Nach einer schweren Erkältung hatte ich für mein letztes Examen nicht mehr viel Zeit zum lernen übrig aber wie konnte es denn zum Ende der Examenszeit anders kommen?! Jetzt steht alles in den Sternen wie die Resultate sein werden. Resultate gibt es angeblich ab dem 16. Juli aber da werde ich mich schon an der Ostküste sonnen.
So sieht es aus, wenn man mit 1999 anderen Studenten in einer Halle sein Examen von 3Std. schreibt:


Samstag, 16. Juni 2007

Wo ist unser AUTO???

Nach dem es mit Marcos Vermieters Auto nicht geklappt hat, haben wir nach einem anderen Fahrzeug für unsere große Reise mit Marco, Denis und mir suchen müssen. Nach paar Tagen ziellosen herumirrens habe ich heute in der TradingPost unser Auto gefunden. Wie der Zufall es will, ist der Verkäufer ein evangelischer Pfarrer. Da kann ja auf unserer Reise nichts mehr schief gehen.

Achja, den ersten Unfall hatte ich auch schon, auf der Linksabbieger Spur bin ich mit dem linken Rückspiegel an den eines neben uns sehenden Fahrzeugs hängen geblieben. Scherben bringen Glück :D.


Posted by Picasa

Lunch with Heather & Bob O'Donell

Heute Mittag war ich von Heather & Bob O'Donell zum Lunch eingeladen. Gegessen wurde bei Man Mo (Chinese restaurant) Address - 42 New Quay PrmDocklands 3008 VIC
Es war ein sehr schönes Gespräch bei dem auch etwas über Business geredet wurde aber im allgemeinen über das Reisen.
It was a pleasure to meet you Heather & Bob

Donnerstag, 14. Juni 2007

Was ist Kunst?

Heute war ich auf der Kunstausstellung von Aerin an der VCA (Victorian Collage of Art), auf welcher wirklich abgefahrene Sachen zu finden waren.
Sie hat eine Kiste gebaut in die man durch eine Tür hineinkriechen kann und welche von innen mit Tafelfarbe angestrichen ist. Jeder der hineinkriecht kann etwas zeichnen. Das ist Kunst :).

Als Beispiel der Arbeit der anderen, man stellt sich ein Tag vor an dem man nichts macht. Einfach nur daheim langweilig von Raum zu Raum geht. Dies hat einer aufgenommen und gibt die Scenen Stück für Stück wieder.

Sonntag, 3. Juni 2007

Examination

Der Ernst des Lebens geht weiter aber das Ende meines Semesters an der RMIT ist in Sicht.
Am 22.05.2007 hatte ich meine erste schriftliche Klausur im Fach "Engineering Design 3A". Im gleichen Fach hatte ich am 25.05.2007 ein oral test . Somit ist ein Fach, welches auch ein Projekt beinhaltete, abgeschlossen und nur noch drei zu absolvieren. Die Termine für die wären der 07.06.07 (Multimedia Engineering), 08.06.07 (Marketing Principles) und der 20.06.07 (Microcontroller-Based-Electrical-Systems).