Sonntag, 22. Juli 2007

Magnetic Island



Auf der Fahrt nach Magnetic Island - hier sind wir vom 20.07. - 22.07.07 geblieben - sind wir an den Wallaman Falls vorbeigefahren. Dieser soll mit seinen ca. 280m der höchste Wasserfall Australiens sein. Bilder können leider die Dimension nicht wirklich widerspiegeln. Es war einfach schön dem Wasserfall zu zuschauen, wie der starke Wasserstrahl kurz vor dem Boden am zerstäuben ist.
Nach Magnetic Island kommt man über Townsville. Magnetic Island ist am meisten für sein größtes Koalaschutzgebiet bekannt. Wir wollten hier einfach nur entspannen und unsere einzige große Aktivität war es mit unserem gemieteten MOKE die Strassen unsicher zu machen.


Geschlafen haben wir im Backpackers namens Bungalow Bay in Horshoe Bay. Hier durfte ich am ersten Abend das Spiel mit dem Feuer lernen.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Mission Beach

Mission Beach, in dem wir vom 18.07. - 19.07.07 verbracht haben, ist ein Ort der Entspannung und man sagt er habe den schönsten Strand in Queensland. Ehrlich gesagt ähneln sich die Strände doch sehr aber das ändert natürlich nichts an ihrer Schönheit.
Der Hauptgrund unserer anreise in Mission Beach war eigentlich das beste Rafting-Angebot, welches man an der Eastcoast finden kann. Dies ist durch den Tully River möglich.Beim Rafting waren wir mit ca 6 – 7 Booten unterwegs und wir waren in einem blauen Emergency Boot am Start. So unterschiedlich unsere Farbe auch war, so viel mehr Spaß hatten wir auch mit unserer Truppe. Nach wilden Wassergängen, Fahrten durch kleinere Wasserfälle und Sprüngen von Felsen in den Fluss hatten wir dann auch unseren Kampfschrei.

Dienstag, 17. Juli 2007

Cairns – Hartleys Creek Crocodile Farm



Jetzt sind wir schon so lange in Australien und wir haben noch kein einziges Krokodil gesehen. Daher sind wir eine Crocodile Farm zwischen Port Douglas und Cairns besucht.
Hier werden die Krokodile gezüchtet um später ihr Fleisch und die Haut weiter zu verkaufen. Die Anlage war dem natürlichen Lebensraum der Krokodile nachempfunden und wir sind mit einem Boot den Fluss entlang gefahren in dem 18 Krokodile gehalten werden. Bei der Crocodile Attack Show wurde die schnelle Angriffsbereitschaft der Krokodile demonstriert.
Im Angebot gab es auch eine Vorführung von der giftigsten Schlange Australiens, Cassowary Fütterung, dem gefährlichsten Vogel auf Australien und den schlafenden Koalas :).
Den Tag haben Marco, Manfred und ich mit einem BBQ an der Esplanade von Cairns verabschiedet.







Montag, 16. Juli 2007

Cairns – Great Barrier Reef





Drei Tage, vom 14.07. - 16.07.07, auf See und 11 Tauchgänge. Wie kann man sich da nicht freuen. Ich habe bis dato gerade mal 7 Tauchgänge hinter mir und die Vorstellung 11 mal am Great Barrier zu tauchen war einfach genial. Mein Buddy auf den Tauchgängen war Manfred mit dem ich auch in Melbourne meinen Tauchschein gemacht hatte.
Auf der Fahrt zum Great Barrier wurde vielen durch das schwanken des Bootes schlecht aber am Heck des Bootes und der frischen Luft war es dann ganz aushaltbar. Die Truppe war sehr gemischt, vom älteren Ehepaar, Familien, junges Ehepaar und jungen Leuten die gerade ihren Open Water machten war alles vertreten. Die Tagesordnung sah so aus, essen – Briefing – tauchen – essen – Briefing – tauchen - … und so ging es ungefähr die ganzen drei Tage.
Die Tauchgänge hätten nicht besser sein können, schwimmen mit Schildkröten und beobachten und harmlosen Riffhaien war einfach alles dabei.
Die Nachttauchgänge, vor denen viele etwas Furcht hatten waren spitze. Man taucht mit einer Taschenlampe in das pechschwarze Wasser und Blinkwinkel und Sichtweite ist natürlich begrenzt. Es war einfach eine total andere Erfahrung zum Tagtauchen und man sieht eher kleinere Krabbeltiere, schlafende Schildkröten in ihren Höhlen und eben Riffhaie :-).

Freitag, 13. Juli 2007

Cairns


Nach Port Douglas haben wir uns nun, dem 11.07.07, entschieden etwas länger in Cairns zu bleiben. Hier leben ca. 100.000 Leute und es ist Hochsaison. Die erste Nacht haben wir im Greenhouse verbracht und mussten dann, wegen Überbuchung, in Coronas Backpackers wechseln. Im Coronas ist eine spitzen Atmosphäre und alles ist auf Spaß getrimmt.Für den 14.07.07 habe ich mit Manfred einen drei Tagestrip mit einem Boot zum tauchen gebucht. Es ist ein Trip in dem 11 Tauchgänge angeboten werden, davon sind 2 bei Nacht, und wir werden 2 Nächte auf hoher See verbringen. Mit dem Trip haben wir uns auch gleich zum Advanced Open Water Diver angemeldet.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Great Barrier Reef – Opal Reef


Endlich tauchen am Great Barrier Reef. Diese Korallenoase ist eines der faszinierenden Tauchspots der Welt. Die Artenvielfalt der Tiere und Korallen ist unvorstellbar.
Wir haben uns ein Tagestrip gebucht und ich habe an drei Spots drei Tauchgänge unternommen, die je 45min dauern. Leider ist mir beim ersten Tauchgang die Luft etwas schnell ausgegangen, so bin ich danach noch etwas geschnorchelt.
Unter Wasser bin ich aus gar nicht mehr aus dem staunen gekommen und die ganzen Farben waren fast hypnotisierend. Achja, Nemo habe ich auch einen Gruß ausgerichtet ;).


Dienstag, 10. Juli 2007

Daintree Rainforest Nationalpark– Cape Tribulation


Kap des Leidens heißt ‚Cape Tribulation’ übersetzt und ist im Daintree Regenwald.
Im Nationalpark haben wir uns auf einer Karte die besten Spots ausgesucht und haben zwei Walks durch den Regenwald unternommen. Überall gibt es Warnschilder vom Cassowary, ein verwandter des Emus. Den einzigen den wir gesehen haben, war auf der Rückfahrt, der ganz entspannt die Strasse überquert hat. Diese Vögel können bis zu 2m groß werden und verteidigen ihr Revier, indem sie versuchen den störenden mit seinen Krallen zu verletzen. Wie mit allen Tieren tun diese einem auch nichts, wenn man sie nicht provoziert.
Hier gibt es wieder mal herrliche Sandstrände und super Aussichtspunkte.
Bei der Ice company haben wir uns, aus einheimischen Früchten hergestelltes, Eis gegönnt.

Montag, 9. Juli 2007

Sonnenbaden am Strand von Port Douglas


4 Meilen Strand wird der Strand on Port Douglas genannt. Ein herrlicher weißer Sandstrand und ein herrlich blaues Meer. Unter Kokosnusspalmen haben wir uns heute wieder mal entspannt. Die Stadt ist kaum von ausländischen Backpackern besucht und man trifft fast nur Familien an, die sich hier eine Auszeit gönnen wollen.

Sonntag, 8. Juli 2007

Port Douglas

Endlich sehen wir das Meer, wir sind nach 7000km an der Ostküste von Australien angekommen. Das Outback war eine sehr schöne Zeit und ich wünschte mir, ich hätte mehr Zeit verbringen können aber die Zeit die ich hier bin ist leider auch begrenzt.Port Douglas liegt direkt an der Küste. Hier geht der Regenwald direkt in Meer über und der Anblick ist einfach herrlich. Da es hier auch in der Nacht wärmer ist als im Outback haben wir uns für das Campen entschieden.

Samstag, 7. Juli 2007

Fahrt nach Crydon über Normanton


Auf unserer Fahrt nach Crydon haben wir in Normanton einen abstecher zum Abendessen gemacht. Hier sind wir auch an den nahe gelegenen Fluss um Ausschau nach Krokodilen zu halten. Leider ohne Erfolg.
In Crydon haben wir nur noch gecampt, damit wir morgen komplett durch nach Port Douglas, welches eine tolle Stadt zum entspannen ist, fahren können.

Freitag, 6. Juli 2007

Mount Isa


Mount Isa ist eine kleine Mienenstadt, die wirklich sehr schön aufgemacht ist. Hier haben wir die Chance genutzt um mal etwas die Seele baumeln zu lassen. Ansonsten läuft in dieser Stadt alles ruhig ab. Die Läden machen eine halbe Stunde vor ihren Ladensschlusszeiten Feierabend.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Fahrt zum Barkley Roadhouse über Tennants Creek.

Heute sind wir etwas früher aufgestanden und haben uns mit den wichtigsten Sachen für die nächsten Tage eingedeckt. Auf der Fahrt nach Tennants Creek haben wir einen kurzen Stopp bei den Devils Marbels gemacht. Diese roten Steine kommen aus dem nichts auf einer recht flachen Landschaft einem entgegen. Faszinierend ist die Felsform ohne irgendwelche Ecken und die kleine Fläche, welche diese Felsform abdeckt.
In Tennants Creek haben wir bei der einzigen Essmöglichkeit Diniert. In dieser kleinen Ortschaft, welche früher eine Goldgräber Stadt war in der die letzte Miene vor 2 Jahren in betrieb war, ist der Anteil der Aborigines überraschend groß.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Alice Springs – McDonell Ranges


Die McDonell Ranges erstrecken sich vom Westen Alice Springs bis zum Osten. Wir haben uns heute, durch den Tipp des Information Centres, für die Western Ranges entschieden. Hier war unser erster Stopp Ellery Creek Big Hole. Hier haben wir uns an einWasserloch mit herrlicher Lage zwischen zwei Felsspalten auf unsere Iso-Matten gelegt und unsere Wassermelone genossen.
Auf dem Weg in die City haben wir noch einen kurzen Walk am Standley Chasm unternommen. Der ca. 15min Walk führt zu einer Felsspalte durch die man den Berg im Hintergrund sehen kann. Wiederum eine herrliche Aussicht.
Für den Abend haben wir uns ein BBQ bei der alten Telegraphen-Station, welche den Urstein Alice Springs gesetzt hat, gegönnt.

Dienstag, 3. Juli 2007

Alice Springs – Seele baumeln lassen


Heute haben wir einfach mal gechillt. Wir haben einen kleinen Walk in der City gemacht, welcher im Lonely Planet als Empfehlung genannt wird.
Einen rundum Überblick über Alice Springs haben wir auf dem ANZAC Memorial Hill erhalten. Hier kann man sehr gut erkennen, wir Alice Springs in einer Art Tal liegt, welche komplett mir Hügeln umgeben ist, um die Stadt vor den Stürmen zu schützen. Auf dem ANZAC Hill hat man durch den Wind schnell eine neue Frisur verpasst bekommen.Wir haben heute auch unser Hostel umgebucht und sind ins YHA Hostel, weil wir hier schon in Adelaide gute Erfahrungen hatten. Hier haben wir an unserem Pool den Mittag mit Postkarten an die Lieben zu schreiben verbracht. In diesem Hostel ist allgemein eine richtige Urlaubsatmosphäre.

Montag, 2. Juli 2007

Kings Canyon (Watarrka National Park)


Auf unserer Fahrt nach Alice Springs haben wir einen Abstecher in Watarrka (Kings Canyon) National Park gemacht. Hier gibt es die Möglichkeit 2 Walks zu machen. Wir haben uns wegen des Zeitdrucks für den 2km langen Kings Creek Walk entschieden. Vor dem Walk ein Blick auf das Thermometer, welches 30°C anzeigte, sind wir auf einen Aussichtspunkt gekrakselt und haben uns die Atemberaubende Landschaft angeschaut. Der Canyon ist eine Schlucht die sich mit der Zeit vergrößert hat und sich dazwischen eine Oase für Pflanzen und Vögel entwickelt hat. Hier war es nicht schwer in Gedanken zu verfallen.
Nach unserem Walk haben Marco und ich uns noch einen kleinen Flug mit dem Helikopter gegönnt, um und die faszinierende Landschaft von oben anzuschauen. Dies ist mein erster Heli-Fug gewesen. Geflogen sind wir mit Kings Creeks Helicopters – Outback Australia. Unser Flug ging ca. 7 min, den wir von $45 auf $40 gehandelt haben. Als Aussicht wurden uns die George Gill Range, der Blick auf die Bargot Spring, Uluru, die Olgas und wilde Kamele geboten. Soweit ich weiß, ist Australien das einzige Land indem wilde Kamele leben. Diese Kamele wurden in der Vergangenheit von den Afghanen importiert und verkauft.

In dieser Nacht sind wir in Alice Springs angekommen und haben durch einen Tipp eines Taxifahrers das einzige noch offene Hostel „Melanka“ gefunden und haben eingebucht. Wir haben uns auch nicht gewundert als wir die andere Internationalen Gruppe auf dem Parkplatz antrafen. Die Nacht haben wir damit verbracht, Manfreds 23. Geburtstag reinzufeiern. Zuvor haben wir noch bei einem Italiener auf sein Erbarmen nach Ladensschluss noch, extra für uns gekochte, Pasta bekommen.

Yulara, Uluru, Kata Tjuta



Wir sind heute 30.06.07 von Coober Pedy nach Yulara aufgebrochen um den Uluru (Ayers Rock) zu sehen. Auf dem Weg gab es nicht wirklich viel zu sehen. Alle 200km kam mal eine Ortschaft, die nur aus einer Tankstelle, Pub und einem Campingplatz bestand. Kilometerlange Strassen die nur geradeaus führen, welche eigentlich ein Traum zum schnell fahren sind aber durch die Gefahr von Kängurus und der Geschwindigkeitsbegrenzung haben wir uns natürlich zügeln müssen.
In der Nacht angekommen, haben wir unser Zelt auf dem Campingground des Ayers Rock Resorts aufgebaut. Die Anlage ist sehr sauber und lebenswert. Es gibt hier eine kleine Oase in der es eine Bank, Supermarkt, Post und Essensmöglichkeiten gibt. Diese Nacht war dann etwas kürzer, weil wir am nächsten morgen um 6am aufstehen wollen um uns den Sonnenaufgang am Uluru anzuschauen. Uns wurde gesagt, dass es ein tolles Lichter und Farbenspektakel werden soll – so kam es dann auch am nächsten Morgen.
Heute dem 01.07.07 haben wir nach dem Sunrise am Uluru und etlichen bildern einen kurzen Mala Walk mit einem Ranger gegönnt. Wir sind am Uluru entlang geloffen und der Ranger hat uns über die Zeremonien der Anangu-Aborigines erzählt und uns eindrücke über deren damaliges Leben gegeben. Leider leben die Anangu-Aborigines heute in Reservaten und können ihre Zeremonien nicht mehr am Uluru weiterführen. „The Climb“ wird der Aufstieg auf den Uluru genannt. Es ist ein Walk der ca. 1,6km lang ist und kostet ca. 2 Menschen pro Jahr das Leben. Der Aufstieg ist von den Anangu-Aborigines unerwünscht, da der Uluru für sie heilig ist.
Am Mittag sind wir zum Kata Tjuta (die Olgas) gefahren. Dies ist der Nachbar des Uluru und ist auch ein Monolit. Die Rote Farbe hat dieser Monolit genauso wie der Uluru durch den Eisengehalt im Gestein, welcher beim rosten rot wird.
Hier haben wir durch die schnell verlaufende Zeit den küreren „Walpa Gorge Walk“ gewählt. Der längere wäre der bekanntere „Valley of the Winds Walk“ gewesen.
Zum Abend saßen wir dann mit zwei weiteren International-Gruppen am Tisch. Es ist einfach lustig wie oft man sich in diesem großen Land begegnet obwohl man seine Route nicht mit den anderen abgesprochen hat.
Heute, dem 02.07.07, geht es dann zum Kings Canyon und ich bin gespannt wie die Landschaft hier sein wird.
Zu den Tagen und Nächten im Norther Territory ist noch hinzuzufügen, dass es bei Tag sehr heiß ist, wir hatten um die 26°C, und bei Nacht sehr kalt, so um die 2°C. Zu bedenken ist, dass es gerade tiefster Winter in Australien ist und ich will nicht wissen wie es hier im Sommer ist.
Nicht zu vergessen sind auch die Fliegen die uns den ganzen Tag lang begleitet und belästigt haben.

Samstag, 30. Juni 2007

Coober Pedy


Am 29.06.07 sind wir morgens um 2am in Coober Pedy angekommen. Unsere Unterkunft hieß Opal Cave und unser Schlafsaal Bedrock. Man stelle sich einen riesigen Felsen vor, welcher ausgehöhlt worden ist und einfach Matratzen an die Wand gehängt worden sind.
Die Stadt ist sehr klein und besteht aus einer Hauptstrasse an der die ganzen wichtigen Anlaufpunkte wie der Supermarkt, die Pizzeria, Kunstgalerie und Schmuckgeschäfte sind. An diesem Ort haben wir 2 Nächte verbracht um einerseits unsere Seele mal baumeln zu lassen und andererseits um die Stadt uns etwas länger einwirken zu lassen.
Am Abend sind wir dann in einen der zwei Pubs um mal zu erleben wie die einheimischen ihr Feierabend verbringt. Es ist unglaublich wie viele doch in dem Pub waren und das so genannte „social life“ ist auch nicht zu verachten. Hier kennt wirklich jeder jeden und es ist wie eine große Familie.
Durch ein Tipp der einheimischen sind wir dann in den ‚United Club’ gegangen. Hier trifft sich der ganze Ort, wenn die Pubs am Freitag Abend um 12am zu machen.
Hier haben wir beim einem Tischtennismatch, ja in einem Club, weitere einheimische kennen gelernt. Leider kann ich mich nur noch an die Namen Kamal (Bosnier) und Sophia (Griechin) erinnen. Beide haben ein Restaurant in Coober Pedy und sie fühlen sich hier genau so wohl wie jemand auf dem Lande in Deutschland. Nach dem auch der Club um 2.30am geschlossen hat, hat uns Kamal noch zu sich nach Hause eingeladen, wo wir noch über Gott und die Welt geredet haben.
Am Morgen des 30.06.07 haben wir unseren Ford Falcon noch mal aufgetankt und fahren nun als nächsten Punkt zum Uluru (Ayers Rock).

Donnerstag, 28. Juni 2007

Port Augusta


Am Morgen um ca 2am angekommen, haben wir uns gleich in die Betten des Flinders Motels geschmissen. Nach einem sehr kurzen schlaf haben wir dann mal ein Blick auf die Ortschaft geworfen. Hier leben ca 14000 Einwohner. Eigentlich ist es ja eine Kleinstadt. Alles sieht sehr gemächlich vorzugehen. Immerhin gibt es hier ein riesen Coles, BigW und ein Woolworth.
Zur Mittagszeit habe ich mir einen Rundgang im Wadlata Ouback Centre gegönnt. Hier konnte ich mir ein Bild davon machen, wie sich alles mit der Zeit, im Hinblick auf die Entwicklung der Landschaft und der Entwicklung der Bevölkerung, entwickelt hat. Danach ging es zu einer Rundfahrt zu den Flinders Ranges. Erste Stadt war Quorn, dann Wilmington in der wir uns einen Chicken Schnitzel gegönnt haben. Die Schnitzel gab es in einem Pub, wahrscheinlich im einzigen dieser Ortschaft. Diese Ortschaft war ein winziges nest, in dem wohl nur die Farmer der Umgebung mal durchfahren, wenn sie etwas vom Butcher brauchen. Der letzte Halt war dann am Alligator Gorge. Dies ist der südlichste Teil der Flinders Ranges. Hier haben wir einen kleinen 2 Std walk gemacht, bei dem wir durch die Canyons gewandert sind. Absolut Atemberaubend die Landschaft.
Zum Abend hin sind wir wieder in Port Augusta angekommen. Hier haben wir dann unseren Reservekanister und unsere Gasflasche befüllen lassen. Letzter Kaffee beim McDonald’s und die Fahrt nach Coober Pedy kann beginnen.In Port Augusta konnten wir zum ersten Mal Aboroginies zwischen der Bevölkerung sehen. In Melbourne hat man sie leider nur in einem betrunkenen Zustand sehen können.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Kangaroo Island

In der Nacht mit der Ferry angekommen haben wir uns auf den Weg nach Kingscote gemacht. Hier haben wir in einem Motel übernachtet, welches mit allem erdenklichen ausgestattet war. Küche, Klima, Waschmaschine, Wohnzimmer mit TV und zwei Schlafzimmern.
Unser erste Stopp war Emu Bay, hier gibt es einen 5km langen weißen Sandstrand.
Bei der Cliffords Honey Farm haben wir, seiner Reinheit wegen sehr bekannten, Honig probiert. Hier gab es auch das sehr bekannte Honey Ice.
Danach ging es zu den Seal Lions, welche am Seal Bay anzutreffen sind. Leider sind ihre Anzahl mit den Jahren auf ein Minimum gesunken. Als wir sie antrafen, waren sie nach ihrer 3 Tages Jägerei so erschöpft, dass sie wieder 3 Tage zum ausruhen brauchen. Ach ja, im Moment ist Paarungszeit, daher waren sehr viele Weibchen auch schwanger.
Little Sahara nennt man auf Kangaroo Island die Sanddünen, welche ein Traum einer Landschaft darstellen.
Ein kleiner Stopp bei den Koalas und ab zum Cape du Couedic, wo es neben dem Leuchtturm auch die Admirals Arch gibt. Hier tummeln sich hunderte Robben, welche sehr schön anzusehen aber nicht wirklich schön zu riechen waren.

Dienstag, 26. Juni 2007

Beginn unseres Road Trips








Am Morgen des 25.06. habe ich alle Jungs aufgesammelt. Ich wollte noch ein Paket nach Deutschland verschicken. Leider hat es länger als geplant gedauert und unsere Abfahrt von Melbourne hat sich von 9am auf 12pm verschoben.
Die Fahrt nach Adelaide war eher nicht so spektakulär. Wir hatten freie Fahrt und sind nur an ganz kleinen Dörfern und großen Weidefelder vorbeigefahren.


In Adelaide haben wir uns im YHA Backpackers niedergelassen und haben am 26.06. die Stadt etwas erkundet. Adelaide ist eher eine Stadt der Ruhe aber sehr schön für einen Walk. Die Stadtparkanlage ist sehr gut angelegt und die University of Adelaide liegt schön direkt am Murray River.


Nächster Stopp nach einer Mittagspause bei Glenelg ist Kangaroo Island. Hierfür haben wir die Tickets für die Fähre und die Unterkunft im ‚Island Court’ beim Visitor Centre in Adelaide gebucht.

Sonntag, 24. Juni 2007

RoadTrip

Nun ist es endlich soweit. Morgen früh um 9Uhr geht unser RoadTrip mit Denis, Marco und mir an Bord unseres Ford Falcon los.


Als kleinen Überblick, hier unsere Route:


Fahren werden wir erst nach Adelaide, wo wir auch Kangaroo Island besichtigen werden. Danach fängt das Erlebnis OUTBACK an. Die Fahrt geht dann zum Uluru, Alice Springst und dann rüber nach Cairns. Für diesen Teil der Route haben wir uns mal ca 2 Wochen vorgenommen.

In 4 Wochen wollen wir dann von Cairns nach Sydney fahren und vielleicht in einer weiteren Woche dann von Sydney nach Melbourne. Dass alles wird sich aber noch zeigen.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Es kommen wieder gemütlichere Zeiten...


Endlich sind alle Examen geschafft. Egal was andere behaupten, ein Vollzeitstudium im Ausland hat es insich. Man muss viel mehr private Zeit opfern als in Deutschland und die Examen waren auch kein Zuckerschlecken. Vorteil ist, in Deutschland ist man gewohnt unter Zeitdruck zu arbeiten und da kommt einem die Zeit hier etwas zu lange vor aber was bringt einem die Zeit, wenn man nicht mehr Wissen hat :-).
Nach einer schweren Erkältung hatte ich für mein letztes Examen nicht mehr viel Zeit zum lernen übrig aber wie konnte es denn zum Ende der Examenszeit anders kommen?! Jetzt steht alles in den Sternen wie die Resultate sein werden. Resultate gibt es angeblich ab dem 16. Juli aber da werde ich mich schon an der Ostküste sonnen.
So sieht es aus, wenn man mit 1999 anderen Studenten in einer Halle sein Examen von 3Std. schreibt:


Samstag, 16. Juni 2007

Wo ist unser AUTO???

Nach dem es mit Marcos Vermieters Auto nicht geklappt hat, haben wir nach einem anderen Fahrzeug für unsere große Reise mit Marco, Denis und mir suchen müssen. Nach paar Tagen ziellosen herumirrens habe ich heute in der TradingPost unser Auto gefunden. Wie der Zufall es will, ist der Verkäufer ein evangelischer Pfarrer. Da kann ja auf unserer Reise nichts mehr schief gehen.

Achja, den ersten Unfall hatte ich auch schon, auf der Linksabbieger Spur bin ich mit dem linken Rückspiegel an den eines neben uns sehenden Fahrzeugs hängen geblieben. Scherben bringen Glück :D.


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Lunch with Heather & Bob O'Donell

Heute Mittag war ich von Heather & Bob O'Donell zum Lunch eingeladen. Gegessen wurde bei Man Mo (Chinese restaurant) Address - 42 New Quay PrmDocklands 3008 VIC
Es war ein sehr schönes Gespräch bei dem auch etwas über Business geredet wurde aber im allgemeinen über das Reisen.
It was a pleasure to meet you Heather & Bob

Donnerstag, 14. Juni 2007

Was ist Kunst?

Heute war ich auf der Kunstausstellung von Aerin an der VCA (Victorian Collage of Art), auf welcher wirklich abgefahrene Sachen zu finden waren.
Sie hat eine Kiste gebaut in die man durch eine Tür hineinkriechen kann und welche von innen mit Tafelfarbe angestrichen ist. Jeder der hineinkriecht kann etwas zeichnen. Das ist Kunst :).

Als Beispiel der Arbeit der anderen, man stellt sich ein Tag vor an dem man nichts macht. Einfach nur daheim langweilig von Raum zu Raum geht. Dies hat einer aufgenommen und gibt die Scenen Stück für Stück wieder.

Sonntag, 3. Juni 2007

Examination

Der Ernst des Lebens geht weiter aber das Ende meines Semesters an der RMIT ist in Sicht.
Am 22.05.2007 hatte ich meine erste schriftliche Klausur im Fach "Engineering Design 3A". Im gleichen Fach hatte ich am 25.05.2007 ein oral test . Somit ist ein Fach, welches auch ein Projekt beinhaltete, abgeschlossen und nur noch drei zu absolvieren. Die Termine für die wären der 07.06.07 (Multimedia Engineering), 08.06.07 (Marketing Principles) und der 20.06.07 (Microcontroller-Based-Electrical-Systems).

Donnerstag, 24. Mai 2007

endlich online!!!

Dank Hannes habe ich jetzt endlich meinen Blog gestartet. Juhuu!

Gruß nach Deutschland!

Montag, 26. Februar 2007

Great Ocean Road


Das Wochenende kam nun auch näher und wir hatten zwecks des herannahenden Winters beschlossen, gleich die Great Ocean Road Tour abfahren. Mit an Bord unseres Hyundai-Mietwagens waren Markus, Marco und ich.

Auf dieser Tour sollte ich dann, die Grundlagen des Cricket Spielens von einer Indischen Familie gelernt, welche so ähnlich wie Baseball ist,
und in einem Camp übernachten, welches dem Cape Otway National Park nahe liegt.

Auf diesem abgelegenen Platz, auf dem das grillen mit Feuer verboten war und wir es trotzdem taten, trafen wir total motivierte Fischer, welche sogar Haie gefangen hatten aber diese aufgrund der gesetzlichen Vorschriften wieder ins Meer zurückwerfen mussten.
Am nächsten Tag ging es dann mit der Spannenden Frage „Wie wird es bei den 12 Aposteln wohl sein?“ weiter und kamen etwas enttäuscht am Ziel an. Die Apostel waren nicht so berauschend, da wir viel schönere und sensationellere Küsten auf unserem Weg am Tag davor gesehen hatten.
Mit letzter Motivation haben wir dann noch jede weitere uns in den Weg kommende Aussichtsplattform angesteuert und sind dann irgendwann am späten Abend daheim gewesen.

Freitag, 23. Februar 2007

Endlich geht die Uni los

Die erste Woche ist die Orientation Week. Dies ist die Phase in der man die Uni-Einrichtungen kennenlernt. Uns wurden Tips zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und die Mitgliedschaften in verschiedenen Sportclubs der RMIT Uni gegeben. Die Auswahl ist der Wahnsinn!!!
Man bekam seine StudentenID, LogIn Daten und man muss sich für die Vorlesungen eintragen.

Meine Fächer für das Semester an der RMIT:
-Multimedia Engineering
-Engineering Design
-Microcontroller Based Electrical Systems
-Marketing Principles

Am Dienstag gab es die Informationsrunde der Professoren, bei der man sich über verschiedene Programme informieren konnte und sich noch gegebenenfalls umschreiben kann.
Am Mittwoch war dann auch die erste Internationale Party, bei der über 30% aus Deutschland waren.

Sonntag, 18. Februar 2007

Sumedha



Durch Simon, mein sehr guter Freund, habe ich den Kontakt zu Sumedha in Melbourne bekommen. Sumedha hat mich auf einen Familienausflug mit eingeladen, bei dem wir mit seiner Schwester, Mutter und Verwandten nach Sorrento gefahren sind.

Auf dem Weg nach Sorrento haben wir an viewing points angehalten und die Aussicht genossen. Endlich kann ich mein Fuss auf weißen Sand setzen und mich danach in glasklares wasser begeben.

In Sorrento angekommen, haben wir uns auf eine Fähre begeben und sind auf die andere Seite der Bucht geschippert um auf einer rießigen Wiese das Picknick zu genießen.

Mit vollem Magen ging es dann zurück Richtung Melbourne. Auf dem Heimweg haben wir dann an einem dieser tollen Strände angehalten um uns von dem Trip zu erfrischen.

Ein kleiner Schwimmwettkampf mit Sumedhas Schwester, der natürlich unentschieden ausgegangen ist. Als krönenden Abschluss haben wir auch Sand Castle besucht. Hier kann man handgemachte Sandskulpturen bestaunen die dann jede Saison wieder neu gemacht werden.


Danke an Sumedha und seine Familie für diesen tollen Ausflug.


Samstag, 17. Februar 2007

Wohungssuche Teil 2



Heute wieder bei der readings library gewesen und aus den vielen Inseraten eine interessante herausgenommen. Diese einzige Nummer, die ich nicht aus dem Internet hatte, sollte dann auch meine neue Wohnung sein. Als erstes war ich sehr geschockt, außen nur aus Holz aber nach paar weiteren eindrücken, scheinen diese Art von Häusern (Town House) hier in Australien normal zu sein. Die Wohnung ist paar Minuten vom Strand entfernt und gegenüber gibt es ein Spielfeld Boule. Meine Mitbewohner sind einmal weiblich und einmal männlich, der männliche Part ist total die pfeife und geht in eine Musikakademie in der er den ganzen Tag nur Klarinette spielt. Morgen bekomme ich dann einen Anruf von Aerin damit wir uns für die vertraglichen Angelegenheiten wieder treffen können. Ach ja, der andere heißt Ross.

Donnerstag, 15. Februar 2007

Wohnungssuche Teil 1

Nach den ersten Eindrücken um die Blocks des CBD habe ich endlich paar Wohnungsinserate im Internet finden können. Die Wohnungen sind nicht wie erwartet zu einem günstigen Preis zu haben, sondern eine kostet eine gute Wohnung wie sie dem Deutschland Standard entspricht ca 200$ pro Woche. Nach vielen unbeantworteten anrufen ist dieser Tag auch wieder vorbei.

erste Momente in Melbourne


Um 8Uhr morgends bin ich nach einem vorherigen Zwischenstopp in Singapur angekommen.






Es hat 30°C und ich bin vom Winter in den Sommer geflogen. Eine Limousine mit Fahrer, der RMIT stand dann auch vor der Tür. Alles ist reibungslos abgeloffen und keine 20min später standen wir vor dem Greenhouse Backpacker. Hier habe ich dann eine Woche gewohnt und die ersten Kontakte geknüpft.

Montag, 12. Februar 2007

Es wird real

Die Entscheidung zu treffen ins Ausland für ein Studiensemester zu gehen, Recherchen betreiben um zu wissen, welches Land einen am meisten interessiert, die Vorbereitung, Bewerbung an der Uni, Abgleich der Fächer, undendliche Mails, das Visum beantragen und letztendlich den Flug buchen. Alle Aufgaben hatte ich gemeistert aber das Gefühl, als ich dann im Flugzeug saß, war unbeschreiblich.
Ich verlasse Deutschland für 7 Monate und zum ersten mal realisiere ich es auch. Es ist ein verdammt geiles Gefühlt :).