Sonntag, 22. Juli 2007

Magnetic Island



Auf der Fahrt nach Magnetic Island - hier sind wir vom 20.07. - 22.07.07 geblieben - sind wir an den Wallaman Falls vorbeigefahren. Dieser soll mit seinen ca. 280m der höchste Wasserfall Australiens sein. Bilder können leider die Dimension nicht wirklich widerspiegeln. Es war einfach schön dem Wasserfall zu zuschauen, wie der starke Wasserstrahl kurz vor dem Boden am zerstäuben ist.
Nach Magnetic Island kommt man über Townsville. Magnetic Island ist am meisten für sein größtes Koalaschutzgebiet bekannt. Wir wollten hier einfach nur entspannen und unsere einzige große Aktivität war es mit unserem gemieteten MOKE die Strassen unsicher zu machen.


Geschlafen haben wir im Backpackers namens Bungalow Bay in Horshoe Bay. Hier durfte ich am ersten Abend das Spiel mit dem Feuer lernen.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Mission Beach

Mission Beach, in dem wir vom 18.07. - 19.07.07 verbracht haben, ist ein Ort der Entspannung und man sagt er habe den schönsten Strand in Queensland. Ehrlich gesagt ähneln sich die Strände doch sehr aber das ändert natürlich nichts an ihrer Schönheit.
Der Hauptgrund unserer anreise in Mission Beach war eigentlich das beste Rafting-Angebot, welches man an der Eastcoast finden kann. Dies ist durch den Tully River möglich.Beim Rafting waren wir mit ca 6 – 7 Booten unterwegs und wir waren in einem blauen Emergency Boot am Start. So unterschiedlich unsere Farbe auch war, so viel mehr Spaß hatten wir auch mit unserer Truppe. Nach wilden Wassergängen, Fahrten durch kleinere Wasserfälle und Sprüngen von Felsen in den Fluss hatten wir dann auch unseren Kampfschrei.

Dienstag, 17. Juli 2007

Cairns – Hartleys Creek Crocodile Farm



Jetzt sind wir schon so lange in Australien und wir haben noch kein einziges Krokodil gesehen. Daher sind wir eine Crocodile Farm zwischen Port Douglas und Cairns besucht.
Hier werden die Krokodile gezüchtet um später ihr Fleisch und die Haut weiter zu verkaufen. Die Anlage war dem natürlichen Lebensraum der Krokodile nachempfunden und wir sind mit einem Boot den Fluss entlang gefahren in dem 18 Krokodile gehalten werden. Bei der Crocodile Attack Show wurde die schnelle Angriffsbereitschaft der Krokodile demonstriert.
Im Angebot gab es auch eine Vorführung von der giftigsten Schlange Australiens, Cassowary Fütterung, dem gefährlichsten Vogel auf Australien und den schlafenden Koalas :).
Den Tag haben Marco, Manfred und ich mit einem BBQ an der Esplanade von Cairns verabschiedet.







Montag, 16. Juli 2007

Cairns – Great Barrier Reef





Drei Tage, vom 14.07. - 16.07.07, auf See und 11 Tauchgänge. Wie kann man sich da nicht freuen. Ich habe bis dato gerade mal 7 Tauchgänge hinter mir und die Vorstellung 11 mal am Great Barrier zu tauchen war einfach genial. Mein Buddy auf den Tauchgängen war Manfred mit dem ich auch in Melbourne meinen Tauchschein gemacht hatte.
Auf der Fahrt zum Great Barrier wurde vielen durch das schwanken des Bootes schlecht aber am Heck des Bootes und der frischen Luft war es dann ganz aushaltbar. Die Truppe war sehr gemischt, vom älteren Ehepaar, Familien, junges Ehepaar und jungen Leuten die gerade ihren Open Water machten war alles vertreten. Die Tagesordnung sah so aus, essen – Briefing – tauchen – essen – Briefing – tauchen - … und so ging es ungefähr die ganzen drei Tage.
Die Tauchgänge hätten nicht besser sein können, schwimmen mit Schildkröten und beobachten und harmlosen Riffhaien war einfach alles dabei.
Die Nachttauchgänge, vor denen viele etwas Furcht hatten waren spitze. Man taucht mit einer Taschenlampe in das pechschwarze Wasser und Blinkwinkel und Sichtweite ist natürlich begrenzt. Es war einfach eine total andere Erfahrung zum Tagtauchen und man sieht eher kleinere Krabbeltiere, schlafende Schildkröten in ihren Höhlen und eben Riffhaie :-).

Freitag, 13. Juli 2007

Cairns


Nach Port Douglas haben wir uns nun, dem 11.07.07, entschieden etwas länger in Cairns zu bleiben. Hier leben ca. 100.000 Leute und es ist Hochsaison. Die erste Nacht haben wir im Greenhouse verbracht und mussten dann, wegen Überbuchung, in Coronas Backpackers wechseln. Im Coronas ist eine spitzen Atmosphäre und alles ist auf Spaß getrimmt.Für den 14.07.07 habe ich mit Manfred einen drei Tagestrip mit einem Boot zum tauchen gebucht. Es ist ein Trip in dem 11 Tauchgänge angeboten werden, davon sind 2 bei Nacht, und wir werden 2 Nächte auf hoher See verbringen. Mit dem Trip haben wir uns auch gleich zum Advanced Open Water Diver angemeldet.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Great Barrier Reef – Opal Reef


Endlich tauchen am Great Barrier Reef. Diese Korallenoase ist eines der faszinierenden Tauchspots der Welt. Die Artenvielfalt der Tiere und Korallen ist unvorstellbar.
Wir haben uns ein Tagestrip gebucht und ich habe an drei Spots drei Tauchgänge unternommen, die je 45min dauern. Leider ist mir beim ersten Tauchgang die Luft etwas schnell ausgegangen, so bin ich danach noch etwas geschnorchelt.
Unter Wasser bin ich aus gar nicht mehr aus dem staunen gekommen und die ganzen Farben waren fast hypnotisierend. Achja, Nemo habe ich auch einen Gruß ausgerichtet ;).


Dienstag, 10. Juli 2007

Daintree Rainforest Nationalpark– Cape Tribulation


Kap des Leidens heißt ‚Cape Tribulation’ übersetzt und ist im Daintree Regenwald.
Im Nationalpark haben wir uns auf einer Karte die besten Spots ausgesucht und haben zwei Walks durch den Regenwald unternommen. Überall gibt es Warnschilder vom Cassowary, ein verwandter des Emus. Den einzigen den wir gesehen haben, war auf der Rückfahrt, der ganz entspannt die Strasse überquert hat. Diese Vögel können bis zu 2m groß werden und verteidigen ihr Revier, indem sie versuchen den störenden mit seinen Krallen zu verletzen. Wie mit allen Tieren tun diese einem auch nichts, wenn man sie nicht provoziert.
Hier gibt es wieder mal herrliche Sandstrände und super Aussichtspunkte.
Bei der Ice company haben wir uns, aus einheimischen Früchten hergestelltes, Eis gegönnt.

Montag, 9. Juli 2007

Sonnenbaden am Strand von Port Douglas


4 Meilen Strand wird der Strand on Port Douglas genannt. Ein herrlicher weißer Sandstrand und ein herrlich blaues Meer. Unter Kokosnusspalmen haben wir uns heute wieder mal entspannt. Die Stadt ist kaum von ausländischen Backpackern besucht und man trifft fast nur Familien an, die sich hier eine Auszeit gönnen wollen.

Sonntag, 8. Juli 2007

Port Douglas

Endlich sehen wir das Meer, wir sind nach 7000km an der Ostküste von Australien angekommen. Das Outback war eine sehr schöne Zeit und ich wünschte mir, ich hätte mehr Zeit verbringen können aber die Zeit die ich hier bin ist leider auch begrenzt.Port Douglas liegt direkt an der Küste. Hier geht der Regenwald direkt in Meer über und der Anblick ist einfach herrlich. Da es hier auch in der Nacht wärmer ist als im Outback haben wir uns für das Campen entschieden.

Samstag, 7. Juli 2007

Fahrt nach Crydon über Normanton


Auf unserer Fahrt nach Crydon haben wir in Normanton einen abstecher zum Abendessen gemacht. Hier sind wir auch an den nahe gelegenen Fluss um Ausschau nach Krokodilen zu halten. Leider ohne Erfolg.
In Crydon haben wir nur noch gecampt, damit wir morgen komplett durch nach Port Douglas, welches eine tolle Stadt zum entspannen ist, fahren können.

Freitag, 6. Juli 2007

Mount Isa


Mount Isa ist eine kleine Mienenstadt, die wirklich sehr schön aufgemacht ist. Hier haben wir die Chance genutzt um mal etwas die Seele baumeln zu lassen. Ansonsten läuft in dieser Stadt alles ruhig ab. Die Läden machen eine halbe Stunde vor ihren Ladensschlusszeiten Feierabend.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Fahrt zum Barkley Roadhouse über Tennants Creek.

Heute sind wir etwas früher aufgestanden und haben uns mit den wichtigsten Sachen für die nächsten Tage eingedeckt. Auf der Fahrt nach Tennants Creek haben wir einen kurzen Stopp bei den Devils Marbels gemacht. Diese roten Steine kommen aus dem nichts auf einer recht flachen Landschaft einem entgegen. Faszinierend ist die Felsform ohne irgendwelche Ecken und die kleine Fläche, welche diese Felsform abdeckt.
In Tennants Creek haben wir bei der einzigen Essmöglichkeit Diniert. In dieser kleinen Ortschaft, welche früher eine Goldgräber Stadt war in der die letzte Miene vor 2 Jahren in betrieb war, ist der Anteil der Aborigines überraschend groß.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Alice Springs – McDonell Ranges


Die McDonell Ranges erstrecken sich vom Westen Alice Springs bis zum Osten. Wir haben uns heute, durch den Tipp des Information Centres, für die Western Ranges entschieden. Hier war unser erster Stopp Ellery Creek Big Hole. Hier haben wir uns an einWasserloch mit herrlicher Lage zwischen zwei Felsspalten auf unsere Iso-Matten gelegt und unsere Wassermelone genossen.
Auf dem Weg in die City haben wir noch einen kurzen Walk am Standley Chasm unternommen. Der ca. 15min Walk führt zu einer Felsspalte durch die man den Berg im Hintergrund sehen kann. Wiederum eine herrliche Aussicht.
Für den Abend haben wir uns ein BBQ bei der alten Telegraphen-Station, welche den Urstein Alice Springs gesetzt hat, gegönnt.

Dienstag, 3. Juli 2007

Alice Springs – Seele baumeln lassen


Heute haben wir einfach mal gechillt. Wir haben einen kleinen Walk in der City gemacht, welcher im Lonely Planet als Empfehlung genannt wird.
Einen rundum Überblick über Alice Springs haben wir auf dem ANZAC Memorial Hill erhalten. Hier kann man sehr gut erkennen, wir Alice Springs in einer Art Tal liegt, welche komplett mir Hügeln umgeben ist, um die Stadt vor den Stürmen zu schützen. Auf dem ANZAC Hill hat man durch den Wind schnell eine neue Frisur verpasst bekommen.Wir haben heute auch unser Hostel umgebucht und sind ins YHA Hostel, weil wir hier schon in Adelaide gute Erfahrungen hatten. Hier haben wir an unserem Pool den Mittag mit Postkarten an die Lieben zu schreiben verbracht. In diesem Hostel ist allgemein eine richtige Urlaubsatmosphäre.

Montag, 2. Juli 2007

Kings Canyon (Watarrka National Park)


Auf unserer Fahrt nach Alice Springs haben wir einen Abstecher in Watarrka (Kings Canyon) National Park gemacht. Hier gibt es die Möglichkeit 2 Walks zu machen. Wir haben uns wegen des Zeitdrucks für den 2km langen Kings Creek Walk entschieden. Vor dem Walk ein Blick auf das Thermometer, welches 30°C anzeigte, sind wir auf einen Aussichtspunkt gekrakselt und haben uns die Atemberaubende Landschaft angeschaut. Der Canyon ist eine Schlucht die sich mit der Zeit vergrößert hat und sich dazwischen eine Oase für Pflanzen und Vögel entwickelt hat. Hier war es nicht schwer in Gedanken zu verfallen.
Nach unserem Walk haben Marco und ich uns noch einen kleinen Flug mit dem Helikopter gegönnt, um und die faszinierende Landschaft von oben anzuschauen. Dies ist mein erster Heli-Fug gewesen. Geflogen sind wir mit Kings Creeks Helicopters – Outback Australia. Unser Flug ging ca. 7 min, den wir von $45 auf $40 gehandelt haben. Als Aussicht wurden uns die George Gill Range, der Blick auf die Bargot Spring, Uluru, die Olgas und wilde Kamele geboten. Soweit ich weiß, ist Australien das einzige Land indem wilde Kamele leben. Diese Kamele wurden in der Vergangenheit von den Afghanen importiert und verkauft.

In dieser Nacht sind wir in Alice Springs angekommen und haben durch einen Tipp eines Taxifahrers das einzige noch offene Hostel „Melanka“ gefunden und haben eingebucht. Wir haben uns auch nicht gewundert als wir die andere Internationalen Gruppe auf dem Parkplatz antrafen. Die Nacht haben wir damit verbracht, Manfreds 23. Geburtstag reinzufeiern. Zuvor haben wir noch bei einem Italiener auf sein Erbarmen nach Ladensschluss noch, extra für uns gekochte, Pasta bekommen.

Yulara, Uluru, Kata Tjuta



Wir sind heute 30.06.07 von Coober Pedy nach Yulara aufgebrochen um den Uluru (Ayers Rock) zu sehen. Auf dem Weg gab es nicht wirklich viel zu sehen. Alle 200km kam mal eine Ortschaft, die nur aus einer Tankstelle, Pub und einem Campingplatz bestand. Kilometerlange Strassen die nur geradeaus führen, welche eigentlich ein Traum zum schnell fahren sind aber durch die Gefahr von Kängurus und der Geschwindigkeitsbegrenzung haben wir uns natürlich zügeln müssen.
In der Nacht angekommen, haben wir unser Zelt auf dem Campingground des Ayers Rock Resorts aufgebaut. Die Anlage ist sehr sauber und lebenswert. Es gibt hier eine kleine Oase in der es eine Bank, Supermarkt, Post und Essensmöglichkeiten gibt. Diese Nacht war dann etwas kürzer, weil wir am nächsten morgen um 6am aufstehen wollen um uns den Sonnenaufgang am Uluru anzuschauen. Uns wurde gesagt, dass es ein tolles Lichter und Farbenspektakel werden soll – so kam es dann auch am nächsten Morgen.
Heute dem 01.07.07 haben wir nach dem Sunrise am Uluru und etlichen bildern einen kurzen Mala Walk mit einem Ranger gegönnt. Wir sind am Uluru entlang geloffen und der Ranger hat uns über die Zeremonien der Anangu-Aborigines erzählt und uns eindrücke über deren damaliges Leben gegeben. Leider leben die Anangu-Aborigines heute in Reservaten und können ihre Zeremonien nicht mehr am Uluru weiterführen. „The Climb“ wird der Aufstieg auf den Uluru genannt. Es ist ein Walk der ca. 1,6km lang ist und kostet ca. 2 Menschen pro Jahr das Leben. Der Aufstieg ist von den Anangu-Aborigines unerwünscht, da der Uluru für sie heilig ist.
Am Mittag sind wir zum Kata Tjuta (die Olgas) gefahren. Dies ist der Nachbar des Uluru und ist auch ein Monolit. Die Rote Farbe hat dieser Monolit genauso wie der Uluru durch den Eisengehalt im Gestein, welcher beim rosten rot wird.
Hier haben wir durch die schnell verlaufende Zeit den küreren „Walpa Gorge Walk“ gewählt. Der längere wäre der bekanntere „Valley of the Winds Walk“ gewesen.
Zum Abend saßen wir dann mit zwei weiteren International-Gruppen am Tisch. Es ist einfach lustig wie oft man sich in diesem großen Land begegnet obwohl man seine Route nicht mit den anderen abgesprochen hat.
Heute, dem 02.07.07, geht es dann zum Kings Canyon und ich bin gespannt wie die Landschaft hier sein wird.
Zu den Tagen und Nächten im Norther Territory ist noch hinzuzufügen, dass es bei Tag sehr heiß ist, wir hatten um die 26°C, und bei Nacht sehr kalt, so um die 2°C. Zu bedenken ist, dass es gerade tiefster Winter in Australien ist und ich will nicht wissen wie es hier im Sommer ist.
Nicht zu vergessen sind auch die Fliegen die uns den ganzen Tag lang begleitet und belästigt haben.